Auf einen Blick
- Fernbus
- ca. 200–500 RD$ pro Strecke
- Metro Santo Domingo
- 20 RD$ pro Fahrt, Karte 60 RD$
- Uber
- Santo Domingo, Santiago, Puerto Plata, Punta Cana (eingeschränkt)
- Concho (Sammeltaxi)
- ca. 25–50 RD$
- Taxi
- Preis vorher vereinbaren, kein Trinkgeld erwartet
- Bahn
- kein Personenverkehr
- Inlandsflüge
- vor allem Charter
Welches Verkehrsmittel wofür?
| Verkehrsmittel | Gut für | Richtpreis (Stand 2026) | Mein Urteil |
|---|---|---|---|
| Fernbus | Strecken zwischen großen Städten | ca. 200–500 RD$ | günstig, pünktlich, empfehlenswert |
| Uber / Ride-Hailing | Stadtfahrten, Flughafen | z. B. SDQ – Zona Colonial ca. 700–1.200 RD$ | erste Wahl in den Städten |
| Taxi | Hotel, Flughafen, nachts | z. B. SDQ – Zona Colonial ca. 2.500–3.500 RD$ | sicher über Hotel oder Zentrale, teurer |
| Guagua | kurze Strecken zwischen Orten | sehr günstig | authentisch, langsam, oft voll |
| Concho | feste Routen in der Stadt | ca. 25–50 RD$ | nur mit Spanisch und Ortskenntnis |
| Motoconcho | kurze Wege im Ort | günstig, Preis verhandeln | nur kurz und mit Vorsicht |
| Metro & Seilbahn | Santo Domingo | 20 RD$ pro Metrofahrt, Umsteigetarif 35 RD$ | schnell und billig |
| Mietwagen | Rundreisen, abgelegene Strände | ab ca. 30 € pro Tag | maximal flexibel, aber anstrengend |
Wichtig für die Planung: Abgelegene Orte sind ohne Auto schwer erreichbar, und die Fahrzeiten sind oft länger als gedacht. Alles zum Selbstfahren findest du unter Mietwagen & Autofahren.
Fernbusse: Caribe Tours, Metro Tours und Co.
Die großen Busgesellschaften sind die günstigste und entspannteste Art, zwischen Städten zu reisen. Die Busse sind klimatisiert und fahren nach Fahrplan.
- Caribe Tourshat das größte Netz, unter anderem Santo Domingo, Santiago, Puerto Plata, Sosúa, Samaná, Barahona und Jarabacoa. Buchung online oder telefonisch, außerdem gibt es einen eigenen Flughafentransfer.
- Metro Tours(Metro Servicios Turísticos) fährt mit Terminals in Santo Domingo (Av. Winston Churchill), Santiago, Puerto Plata und Sosúa.
- Expreso Bávaroverbindet Santo Domingo täglich mit Bávaro und Punta Cana.
Eine einfache Fahrt kostet laut Tourismusministerium etwa 200–500 RD$, Santiago – Santo Domingo zum Beispiel rund 450 RD$ (Richtwerte, Stand 2026). Sei etwa eine Stunde vor Abfahrt am Terminal und nimm eine Jacke mit: Die Klimaanlage ist sehr kalt eingestellt.
Uber, Cabify und andere Apps
Uber fährt in Santo Domingo, Santiago und Puerto Plata, in Santo Domingo rund um die Uhr und auch ab dem Flughafen SDQ. Cabify gibt es in Santo Domingo. Reisende nutzten 2026 in der Hauptstadt außerdem DiDi und InDrive, eine Stadtfahrt kostete dort oft nur wenige Euro.
Punta Cana: Uber funktioniert, aber mit Einschränkungen. Laut einem lokalen Reiseblog (Stand Januar 2026) darf UberX am Flughafen PUJ abholen, mit Flughafenzuschlag. An vielen Resorts dürfen die Fahrer nicht bis in die Lobby, du gehst dann zum Tor oder zur Hauptstraße. In Uvero Alto, Cap Cana, Miches und Bayahibe gibt es nur wenige Fahrer.
| Strecke (Punta Cana) | UberX ca. |
|---|---|
| Flughafen PUJ – Cap Cana | 15 US$ |
| Flughafen PUJ – Bávaro | 16 US$ |
| Flughafen PUJ – Los Corales | 17 US$ |
| Flughafen PUJ – Uvero Alto | 30 US$ |
Mehr dazu lesen1 Min.
Preise schwanken je nach Nachfrage. So fährst du sicher mit Uber:
- Kennzeichen und Fahrerbild vor dem Einsteigen prüfen.
- Manche Fahrten starten erst, wenn du dem Fahrer einen vierstelligen PIN aus der App nennst.
- Fahrt mit Freunden oder Familie teilen.
- Bitten um Barzahlung außerhalb der App darfst du ablehnen.
Taxis: bestellen statt heranwinken
Taxis sind teurer als Uber, aber oft die einzige Option an Flughäfen, Resorts und in kleinen Orten. Die wichtigsten Regeln:
- Preis vor der Fahrt vereinbaren – in Pesos oder Dollar, für die ganze Gruppe.
- Am besten über das Hotel oder eine 24-Stunden-Zentrale bestellen, in Santo Domingo zum Beispiel Apolo Taxi oder Aero Taxi.
- Nachts lass dir vom Hotel ein Taxi rufen, statt eines auf der Straße anzuhalten.
- Von unlizenzierten Fahrern am Bordstein des Flughafens wird abgeraten.
- Trinkgeld erwarten Taxifahrer nicht.
| Flughafentransfer | Taxi (Richtwert) |
|---|---|
| SDQ – Zona Colonial | ca. 2.500–3.500 RD$ |
| PUJ – Hotelzonen | ca. 30–70 US$ je nach Ziel |
| Puerto Plata (POP) – Cabarete | ca. 35 US$ |
An Flughäfen hängen oft Preistafeln aus, trotzdem versuchen manche Fahrer, mehr zu verlangen. Wer einen Transfer vorbucht, sollte einen Anbieter wählen, der die Flugnummer abfragt und bei Verspätung wartet. Mehr zur Ankunft unter Anreise.
Guaguas und Conchos: so reisen die Einheimischen
Guaguas sind Minibusse und das Rückgrat des lokalen Verkehrs. Auf längeren Strecken fahren Fahrzeuge mit 20–25 Plätzen, „Expreso“ heißt ohne Zwischenhalte. In der Stadt sind es oft weiße Vans – die billigste und langsamste Variante. Abfahrtszeiten sind unzuverlässig, die Busse oft voll.
Conchos (Carros públicos) sind Sammeltaxis, die feste Routen fahren und unterwegs Fahrgäste aufnehmen. Eine Fahrt kostet etwa 25–50 RD$.
So klappt es:
- Kleingeld in Pesos bereithalten.
- Dem Fahrer oder dem Kassierer (cobrador) dein Ziel nennen.
- Ein paar Worte Spanisch helfen sehr, siehe Dominikanisches Spanisch.
- Gepäck und Wertsachen eng am Körper halten.
Motoconchos: Motorradtaxis mit Vorsicht
Motoconchos sind Motorradtaxis und in vielen Orten das schnellste Mittel für kurze Wege. Sie sind günstig, der Preis wird vor der Fahrt verhandelt.
Die Risiken sind allerdings real: Der Straßenverkehr ist laut Auswärtigem Amt das größte Risiko für Besucher, und Reisende berichten, dass fast kein Motorradfahrer einen Helm trägt. Mein Tipp: Wenn überhaupt, dann nur für kurze Strecken im Ort, tagsüber, ohne großes Gepäck und nie nach Alkohol. Für längere Wege und nachts ist Uber oder ein bestelltes Taxi die bessere Wahl.
Metro und Seilbahn in Santo Domingo
Santo Domingo hat eine Metro. Zwei Linien mit zusammen etwa 35,5 km verbinden Nord, Süd und Ost der Hauptstadt. Am 24. Februar 2026 ist die Verlängerung Linie 2C nach Los Alcarrizos eröffnet worden: 7,3 km mit 5 Stationen und Anschluss an die Seilbahn.
- Preis20 RD$ pro Fahrt, die wiederaufladbare Karte kostet 60 RD$.
- Seilbahn (Teleférico)Sie ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs, mit derselben Karte nutzbar und bietet einen eindrucksvollen Blick über die Stadt. Für Umsteiger zwischen Metro, Seilbahn und OMSA-Bussen gibt es laut dominikanischer Presse einen integrierten Tarif von 35 RD$; die einfache Metrofahrt bleibt bei 20 RD$ (Stand 2026).
- Für BesucherDie Metro ist günstig und schnell, um Staus zu umgehen. In die Zona Colonial kommst du am bequemsten mit Uber.
Die Seilbahn in Puerto Plata auf den Pico Isabel de Torres ist dagegen seit Juni 2024 geschlossen. Eine neue Anlage ist im Bau, die Wiedereröffnung ist für das erste Quartal 2028 geplant.
Mehr zur Hauptstadt unter Santo Domingo.
Inlandsflüge und Fähren
Inlandsflüge sind vor allem Charterflüge kleiner Gesellschaften wie Air Century oder SAP Group, zum Beispiel nach Arroyo Barril (Samaná), Barahona und La Isabela. Linienflüge zwischen den Landesteilen spielen kaum eine Rolle. Für die meisten Strecken ist der Bus oder das Auto schneller organisiert.
Fähren und Boote:
- Sabana de la Mar – SamanáDie Personenfähre über die Bucht braucht etwa eine Stunde und ist praktisch, wenn du von Miches oder Los Haitises nach Samaná willst. Autos nimmt sie laut Reiseberichten nicht mit.
- Ausflugsbootebringen dich zur Isla Saona, in den Nationalpark Los Haitises oder zu abgelegenen Stränden wie Playa Frontón. Den Preis klärst du vorher: pro Person oder pro Boot, in Pesos oder Dollar.
Personenzüge gibt es in der Dominikanischen Republik nicht.
Sicherheitstipps für unterwegs
- Das Handy nicht offen am Straßenrand benutzen – Diebstähle durch Motorradfahrer sind laut Auswärtigem Amt typisch.
- Nachts lieber Uber oder ein bestelltes Taxi, auch für kurze Strecken.
- Kleine Scheine in Pesos dabeihaben, große Beträge im Hotelsafe lassen.
- Für Überlandstrecken nachts lieber den letzten Bus oder eine Übernachtung einplanen.
- WhatsApp installieren – viele Fahrer, Guides und Anbieter sind nur darüber erreichbar.
Mehr dazu unter Sicherheit.





