Dominikanisches Spanisch: Aussprache, 60+ Slangwörter und Sätze für Urlauber

Warum „las mesas“ wie „la mesa“ klingt, was „¿Qué lo que?“ heißt und mit welchen Sätzen du im Urlaub durchkommst – mit Beispielen.

10 Min. LesezeitVon SerafinAktualisiert am 3. November 2026

Kurz gesagt

Dominikanisches Spanisch ist schnell, verschluckt viele Laute und steckt voller eigener Wörter. Typisch sind das weggelassene „s“, ein „r“, das zu „l“ oder „i“ wird, und Ausdrücke wie „¿Qué lo que?“ (Was geht?), „vaina“ (Ding) oder „un chin“ (ein bisschen). Mit Schulspanisch und den Wörtern auf dieser Seite kommst du gut durch den Alltag.

Inhalt: 10 Abschnitte
  1. Warum dominikanisches Spanisch anders klingt
  2. Aussprache: die wichtigsten Besonderheiten
  3. Grammatik-Eigenheiten, die dir auffallen werden
  4. Begrüßungen und Smalltalk
  5. Slang Teil 1: Menschen und Typen
  6. Slang Teil 2: Alltag, Unterwegs, Geld
  7. Slang Teil 3: Essen und Trinken
  8. Slang Teil 4: Gefühle, Party und Ärger
  9. 20 nützliche Sätze für deinen Urlaub
  10. Spanisch lernen vor der Reise oder dem Umzug
Kleiner Straßenladen mit Motorroller in der Dominikanischen Republik
Foto: Marcel Sadowski / Pexels

Auf einen Blick

Amtssprache
Spanisch
Typisch
„s“ fällt weg, r wird zu l oder i, -ado wird -ao
Häufigste Begrüßung
„Buenas“ und „¿Qué lo que?“
Allzweckwort
„Vaina“ – Ding, Sache, Problem
Falscher Freund
„guapo“ heißt oft „wütend“
Erbe der Taíno
hamaca, canoa, yuca, batata, conuco

Warum dominikanisches Spanisch anders klingt

Viele, die in der Schule oder in Spanien Spanisch gelernt haben, verstehen in der Dominikanischen Republik zuerst wenig. Das liegt nicht an dir. Dominikaner sprechen schnell, verschlucken Endungen und benutzen Wörter, die es sonst nirgends gibt. Das Spanisch der Insel gehört zur karibischen Variante, wie in Kuba und Puerto Rico, hat aber eine eigene Färbung.

Geprägt wurde es von den spanischen Siedlern, vor allem aus Andalusien und von den Kanaren, von der Sprache der Taíno, von afrikanischen Sprachen und später vom Englischen der US-Besatzungszeit. So stecken im Alltag heute Wörter wie hamaca (Hängematte), canoa (Kanu), yuca, batata (Süßkartoffel) oder caoba (Mahagoni) – alle aus dem Taíno. Wie die Geschichte das Land geprägt hat, liest du im Ratgeber Geschichte.

Die gute Nachricht: Die Menschen freuen sich über jeden Versuch. Ein paar typisch dominikanische Wörter bringen dir mehr Sympathie als perfekte Grammatik.

Aussprache: die wichtigsten Besonderheiten

1. Das „s“ verschwindet

Am Silbenende wird das „s“ nur gehaucht oder fällt ganz weg. Aus las mesas wird „lah mesah“ oder einfach „la mesa“, aus los niños „lo niño“. Ob jemand von einem oder mehreren Tischen spricht, erkennst du oft nur am Zusammenhang. Der Gruß „buenas“ klingt deshalb meist wie „buena“.

2. r und l tauschen die Rollen

Ein „r“ am Silbenende verändert sich je nach Region:

  • Im Cibaorund um Santiago und in El Seibo wird es zu „i“: correr klingt wie „correi“, perdón wie „peidón“.
  • In Santo Domingo und im Ostenwird es eher zum „l“: „correl“, „peldón“.
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Am Klang erkennen Dominikaner oft sofort, aus welcher Ecke des Landes jemand kommt.

3. -ado wird zu -ao

Das „d“ zwischen Vokalen fällt aus: casado wird „casao“, lado wird „lao“, cansado wird „cansao“. Ganze Sätze schrumpfen so zusammen: está acostado (er liegt im Bett) klingt wie „'tá 'co'ta'o“.

4. Wörter werden zusammengezogen

Aus está wird „'tá“, aus para „pa'“, aus todo „to'“. Deshalb heißt „está todo bien“ im Slang einfach „tató“.

5. „ll“ und „y“, „z“ und „s“ klingen gleich

Wie in ganz Lateinamerika gibt es kein gelispeltes „z“ wie in Spanien: caza (Jagd) und casa (Haus) klingen identisch. Auch ll und y werden gleich ausgesprochen.

6. „Hablar fisno“

Weil das „s“ oft fehlt, gibt es eine scherzhafte Gegenbewegung: Wer besonders fein klingen will, schiebt ein „s“ ein, wo gar keins hingehört – aus fino wird „fisno“. Das ist bewusst übertrieben und wird ironisch eingesetzt, um „vornehmes“ Sprechen auf die Schippe zu nehmen.

Grammatik-Eigenheiten, die dir auffallen werden

  • Pronomen vor dem Verb in FragenStatt ¿Qué quieres? hörst du ¿Qué tú quieres?, statt ¿Cómo estás? eher ¿Cómo tú está?. Für Lernende ist das sogar einfacher.
  • Pronomen werden ausgesprochenWeil die Verbendung mit dem „s“ oft verschluckt wird, sagen Dominikaner häufiger ausdrücklich yo, tú oder ella.
  • Doppelte VerneinungYo no voy, no. – „Ich gehe nicht, nein.“
  • „Ello“ im CibaoAuf dem Land im Norden hörst du Sätze wie Ello hay arroz – „Es gibt Reis“. Das „ello“ ist ein Füllwort ohne eigene Bedeutung.
  • Kein „vos“, kein „vosotros“Du sprichst Leute mit tú an, Fremde und Ältere höflich mit usted. Für mehrere Personen gibt es nur ustedes.

Begrüßungen und Smalltalk

Begrüßt wird in der Dominikanischen Republik immer – im Laden, im Wartezimmer, im Concho. Wer reinkommt, sagt in die Runde „Buenas“. Das ist die Kurzform von buenos días oder buenas tardes und passt zu jeder Uhrzeit. Mehr zu Gepflogenheiten im Alltag findest du unter Land und Leute.

WortBedeutungBeispiel
¿Qué lo que? (auch „KLK“ geschrieben)Was geht? – lockerste Begrüßung¿Qué lo que, mi pana? – Was geht, Kumpel?
Dímelo cantando„Sag's mir singend“: Erzähl, was gibt's Neues?¿Qué lo que? Dímelo cantando.
Dame datoErzähl mir die Details¿Y la fiesta? Dame dato. – Und die Party? Erzähl!
Tató / Ta' to'Alles gut, okay (von „está todo bien“)—¿Todo bien? —Tató.
YalaOkay, in OrdnungYala, nos vemos mañana. – Okay, bis morgen.
TranquiRuhig, entspannt (von „tranquilo“)Hoy me quedo tranqui en casa. – Heute bleib ich entspannt zu Hause.
Mein Tipp

Mit Fremden, Älteren, in Behörden und in Hotels bleibst du bei „Buenas“, „buenos días“ und usted. „¿Qué lo que?“ ist unter jungen Leuten und Freunden üblich – als Tourist damit zu grüßen, sorgt meist für ein Grinsen, ist aber eher Spaß als Alltag.

Slang Teil 1: Menschen und Typen

WortBedeutungBeispiel
PanaKumpel, guter FreundÉl es mi pana desde la escuela. – Er ist mein Kumpel seit der Schule.
Mano / ManaBruder / Schwester im Sinne von enger Freund, Freundin¿Qué pasó, mano? – Was ist los, Bruder?
Jevo / JevaFreund / Freundin (Partner)Ella vino con su jevo. – Sie kam mit ihrem Freund.
Mai / PaiMama / Papa, liebevollMai, ya llegué. – Mama, ich bin da.
Carajito / CarajitaKind, Göre (leicht abwertend)Ese carajito no se está quieto. – Der Kleine hält nicht still.
TíguereStraßenschlauer Typ, Lebenskünstler – bewundernd oder warnendCuidado con ese, que es un tíguere. – Pass auf den auf, der ist ein Schlitzohr.
JeviCool, super; auch: entspannter MenschTu amigo es jevi. – Dein Freund ist cool.
BacanoToll; jemand, der etwas richtig gut kannEse DJ es bacano. – Der DJ ist klasse.
MatatánMeister, Boss in einer SacheMi mamá es la matatán de la cocina. – Meine Mutter ist die Chefin in der Küche.
PariguayoLangweiler, jemand, der auf der Party nur zuschaut (angeblich von „party watcher“)Ven a bailar, no seas pariguayo. – Komm tanzen, sei kein Langweiler.
BulteroAngeberSiempre enseñando su yipeta, qué bultero. – Zeigt immer seinen SUV, so ein Angeber.
Hablador / HabladoraJemand, der viel redet oder tratschtNo le cuentes nada, que es muy habladora.
Papi chuloGutaussehender MannEse actor es un papi chulo.
Sanky-pankyStrand-Gigolo, der Touristinnen umwirbtEse no te quiere, es un sanky-panky. – Der liebt dich nicht, der ist ein Sanky-Panky.

Achtung bei „Sanky-panky“: Gemeint sind Männer, die an Stränden gezielt Touristinnen umwerben – oft mit finanziellen Hintergedanken. Gut zu wissen, bevor dir jemand am zweiten Urlaubstag die große Liebe erklärt. Weitere Hinweise findest du unter Sicherheit.

Slang Teil 2: Alltag, Unterwegs, Geld

WortBedeutungBeispiel
VainaAllzweckwort: Ding, Zeug, Sache – auch Problem, ÄrgerPásame esa vaina. – Gib mir mal das Ding da.
De vainaZufällig, gerade soLlegué de vaina. – Ich hab's gerade noch geschafft.
Un chinEin bisschenDame un chin de arroz. – Gib mir ein bisschen Reis.
ColmadoKleiner Laden an der EckeVoy al colmado a comprar pan.
GuaguaBusLa guagua sale a las ocho. – Der Bus fährt um acht.
ConchoSammeltaxi (auch: Taxi allgemein)Cogí un concho hasta el centro. – Ich hab ein Sammeltaxi ins Zentrum genommen.
MotoconchoMotorradtaxiEs más rápido en motoconcho.
Dar bolaJemanden im Auto mitnehmen¿Me das una bola hasta la playa? – Nimmst du mich bis zum Strand mit?
PasolaMotorrollerSe fue en su pasola.
Yipeta / JeepetaSUV, Geländewagen (von „Jeep“)Llegaron en una yipeta negra.
ZafacónMülleimerBota eso en el zafacón. – Wirf das in den Mülleimer.
CuartosGeldNo tengo cuartos. – Ich hab kein Geld.
En ollaPleiteEste mes estoy en olla. – Diesen Monat bin ich pleite.
ConucoKleines Feld, Gemüsegarten (Taíno-Wort)Mi abuelo siembra yuca en su conuco.
MataPflanze, BaumEsa mata de mango da mucho. – Der Mangobaum trägt viel.
VaguadaUnwetter, starker Regen (von „bad weather“)Viene una vaguada, no vayas a la playa.
BocheStandpaukeMi mamá me dio un boche. – Meine Mutter hat mir eine Standpauke gehalten.
TichelT-ShirtPonte un tichel limpio.
YiléRasierer (von „Gillette“)Se me olvidó el yilé.
Ahorita„Gleich“ – oft aber „irgendwann später“Ahorita lo hago. – Mach ich gleich (vielleicht).
ÑapaKleine Zugabe, Extra obendraufMe dio dos guineos de ñapa. – Er hat mir zwei Bananen extra gegeben.
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Viele dieser Wörter stammen aus dem Englischen: yipeta von „Jeep“, tichel von „T-Shirt“, yilé von „Gillette“, vaguada von „bad weather“. Unterwegs mit Guagua, Concho und Motoconcho? Den Preis immer vor der Fahrt klären. Wie du mit Pesos und Dollar umgehst, steht unter Geld & Trinkgeld.

Slang Teil 3: Essen und Trinken

WortBedeutungBeispiel
Una fríaEin kaltes BierDame una fría, por favor.
GuineoBanane (süß, zum Rohessen)Un guineo para el desayuno.
PlátanoKochbananeMangú se hace con plátano verde.
HabichuelasBohnenArroz con habichuelas, como siempre.
ChinolaMaracujaUn jugo de chinola sin azúcar.
LechosaPapayaUna batida de lechosa, por favor.
ChinaOrange (neben „naranja“)Jugo de china recién hecho.
ConfléCornflakes, jede Art FrühstücksflockenLos niños quieren conflé.
CocalecaPopcornCompramos cocaleca para la película.
Jartura / HarturaPappsatt sein, Völlerei¡Qué jartura! – Bin ich satt!

Wichtig im Supermarkt: guineo ist die süße Banane, plátano die Kochbanane, die du nicht roh isst. Welche Gerichte du unbedingt probieren solltest, erklärt mein Ratgeber Essen & Trinken.

Slang Teil 4: Gefühle, Party und Ärger

WortBedeutungBeispiel
JartoGenervt, die Nase voll habenEstoy jarto de esta lluvia. – Ich hab die Nase voll von dem Regen.
Guapo / GuapaWütend, verärgert – nicht „hübsch“!No le hables ahora, está guapo. – Sprich ihn jetzt nicht an, er ist sauer.
QuillarseBeleidigt sein, sich aufregenSe quilló porque no lo invitaron.
PiqueÄrger, Wut über etwasEso me dio un pique... – Das hat mich so geärgert...
FuñirNerven, ärgernDeja de fuñir. – Hör auf zu nerven.
LíoÄrger, DurcheinanderSe armó un lío en la calle.
DeguabinaoVöllig erschöpftDespués del trabajo estoy deguabinao.
Jumo / AjumaoSehr betrunkenAnoche estaba ajumao.
NítidoPrima, super¿La playa? ¡Nítida!
Chulo / ChulaSüß, schön, cool¡Qué casa más chula!
CherchaSpaß, gute ZeitAnoche fue una chercha. – Gestern Abend war's lustig.
CoroGroße PartyEl sábado hay un coro en la playa.
Corito sanoEntspanntes BeisammenseinUn corito sano en casa de Ana.
Dique„Angeblich“, „ja klar“ – skeptisch-ironischDique viene a las ocho. – Angeblich kommt er um acht.
DisparateUnsinn, QuatschEstás hablando disparates.
ChepaGlückstreffer, ZufallGané de chepa. – Ich hab nur aus Glück gewonnen.
FucúPech; etwas, das Unglück bringtEse número tiene fucú.
TabanáOhrfeigeLe dieron un tabaná.
PiñaSchlägereiHubo una piña en la esquina.
MacuteoSchmiergeld, BestechungEso se resolvió con macuteo.

Der wichtigste falsche Freund: „guapo“ bedeutet in Spanien „hübsch“, in der Dominikanischen Republik aber meist „wütend“ oder „streitlustig“. Wenn jemand sagt „está guapo“, geht es selten um sein Aussehen.

20 nützliche Sätze für deinen Urlaub

DeutschSpanischHinweis
Hallo / Guten Tag (beim Betreten)Buenas.Funktioniert zu jeder Tageszeit
Wie geht's?¿Cómo tú está?Typisch: Pronomen vor dem Verb
Danke, sehr freundlich.Gracias, muy amable.
Wie viel kostet das?¿Cuánto cuesta?
Ist das in Pesos oder Dollar?¿Eso es en pesos o en dólares?Wichtig in Touristengebieten
Die Rechnung, bitte.La cuenta, por favor.
Was gibt es heute zu essen?¿Qué hay hoy?Im Comedor
Ein kaltes Bier, bitte.Una fría, por favor.
Ohne Zucker, bitte.Sin azúcar, por favor.Säfte sind oft stark gesüßt
Wasser aus der FlascheAgua de botellaLeitungswasser nicht trinken
Wo ist die Haltestelle der Guagua?¿Dónde para la guagua?
Wie viel kostet die Fahrt nach …?¿Cuánto me cobra hasta …?Preis vor der Fahrt klären
Halten Sie hier, bitte.Aquí me quedo, por favor.Im Concho oder Motoconcho
Ich spreche nur ein bisschen Spanisch.Hablo un chin de español.Bringt garantiert ein Lächeln
Können Sie langsamer sprechen?¿Puede hablar más despacio?
Ich verstehe nicht.No entiendo.
Wo ist die Toilette?¿Dónde está el baño?
Hilfe! Rufen Sie die Polizei!¡Ayuda! ¡Llame a la policía!Notruf: 911
Ich brauche einen Arzt.Necesito un médico.
Nein danke, kein Interesse.No, gracias, no me interesa.Gegenüber Strandverkäufern

Notruf für Polizei, Rettung und Feuerwehr ist die 911. In Touristenzonen hilft außerdem die Touristenpolizei POLITUR. Alles zur Anreise findest du unter Anreise.

Spanisch lernen vor der Reise oder dem Umzug

Für einen Badeurlaub in Punta Cana kommst du mit Englisch und ein paar Floskeln aus. Sobald du das Resort verlässt, mit Concho fährst oder auf dem Land unterwegs bist, wird Spanisch schnell wichtig.

Für Auswanderer gilt das erst recht: Behördengänge laufen auf Spanisch, ohne Sprachkenntnisse oder Anwalt wird es schwierig. Wer die Residencia beantragt oder sich einbürgern lassen will, muss sich auf Gespräche auf Spanisch einstellen. Mehr dazu unter Residencia.

  • Mit Standardspanisch startenGrammatik und Grundwortschatz sind überall gleich. Lerne zuerst lateinamerikanisches Spanisch mit ustedes statt vosotros.
  • Hören, hören, hörenBachata- und Merengue-Texte sowie dominikanische Serien und Podcasts gewöhnen dein Ohr an das verschluckte „s“.
  • Slang dosiert einsetzenErst verstehen, dann selbst benutzen. Ein „tató“ oder „un chin“ an der richtigen Stelle wirkt sympathisch, zu viel Slang wirkt schnell aufgesetzt.

Häufige Fragen

Was heißt „Qué lo que“?

„¿Qué lo que?“ ist die lockerste dominikanische Begrüßung und bedeutet so viel wie „Was geht?“. In Chats wird sie oft als „KLK“ abgekürzt.

Was bedeutet „vaina“ auf Dominikanisch?

„Vaina“ ist ein Allzweckwort für „Ding“, „Zeug“ oder „Sache“, kann aber auch „Problem“ oder „Ärger“ bedeuten. Es wird ständig benutzt, wenn einem das passende Wort nicht einfällt.

Verstehe ich in der Dominikanischen Republik Spanisch aus Spanien?

Die Grammatik ist gleich, aber Aussprache und Wortschatz unterscheiden sich stark. Am Anfang brauchst du etwas Eingewöhnung, vor allem wegen des verschluckten „s“ und vieler Slangwörter.

Spricht man in der Dominikanischen Republik Englisch?

In Hotels und Touristenzentren oft ja, im Alltag, in Behörden und auf dem Land meist nicht. Englisch wird zwar in Schulen unterrichtet, Spanisch ist aber die klar dominierende Sprache.

Was bedeutet „un chin“?

„Un chin“ heißt „ein bisschen“, zum Beispiel „dame un chin“ – „gib mir ein bisschen“. Das Wort stammt vermutlich aus einer indigenen Sprache der Region.

Was ist ein Tíguere?

Ein straßenschlauer Typ und Lebenskünstler, der sich überall durchmogelt. Je nach Tonfall ist das bewundernd oder als Warnung gemeint.

Quellen und Stand der Informationen

Zuletzt geprüft: 3. November 2026. Gesetze, Gebühren und Flugpläne ändern sich – prüfe kritische Angaben vor deiner Reise oder Entscheidung bei der offiziellen Stelle.