Auf einen Blick
- Notruf
- 911 (Polizei, Rettung, Feuerwehr)
- Währung
- Dominikanischer Peso (DOP, RD$)
- Strom
- 110–120 V, 60 Hz, Stecker Typ A/B
- Leitungswasser
- nicht trinken
- Mobilfunk
- Claro und Altice, Prepaid-SIM mit Reisepass
- Größtes Risiko
- Straßenverkehr
Was du vor der Reise wissen solltest
Die meisten Fragen vor einer Reise in die Dominikanische Republik drehen sich um drei Themen: Wie sicher ist es? Wie bezahle ich? Und wie komme ich vom Hotel zum Strand oder in die nächste Stadt? Auf dieser Seite findest du die Antworten kompakt, in den Ratgebern dann ausführlich.
Vorweg: Das Land ist kein Ort, vor dem du Angst haben musst. Es ist aber auch kein Europa mit Palmen. Wer weiß, wie die Dinge hier laufen, hat entspannteren Urlaub.
Sicherheit und Gesundheit
Das Auswärtige Amt beschreibt die Kriminalität als relativ hoch, auch in Touristengebieten. Typisch sind Diebstähle von Handys und Taschen durch Motorradfahrer. Das größte Risiko für Besucher ist aber der Straßenverkehr – das Land gehört zu den Staaten mit den meisten Verkehrstoten weltweit.
- Handy und Schmuck nicht offen zeigen.
- Nachts nicht über Land fahren.
- Leitungswasser nicht trinken, Mückenschutz gegen Dengue nutzen.
- Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport abschließen.
Alles zu Regionen, Betrugsmaschen, Hurrikansaison und Notrufnummern findest du im Ratgeber Wie sicher ist die Dominikanische Republik?
Geld, Karten und Trinkgeld
Die Landeswährung ist der Dominikanische Peso (RD$). Ende Oktober 2026 lag der Referenzkurs der Zentralbank bei rund 60,4–60,9 Pesos pro US-Dollar (Richtwert). Kreditkarten werden vielerorts akzeptiert, Geldautomaten gibt es an Flughäfen, in Malls und Supermärkten. In Touristenzonen kannst du oft auch in US-Dollar zahlen.
Auf Restaurantrechnungen stehen schon 10 % Servicegebühr und 18 % Steuer. Wie viel Trinkgeld trotzdem üblich ist und was Dinge vor Ort kosten, erklärt der Ratgeber Geld & Trinkgeld.
Strom, Stecker und Handy
- Strom110 bis 120 Volt bei 60 Hertz, Steckdosen für US-Stecker (Typ A und B). Du brauchst einen Reiseadapter. Die meisten Handy- und Laptop-Ladegeräte vertragen 100 bis 240 Volt, nur reine 230-Volt-Geräte wie manche Föhne brauchen zusätzlich einen Spannungswandler.
- StromausfälleAußerhalb der Resorts kommen Spannungsschwankungen und Ausfälle häufiger vor.
- SIM-KarteDie großen Anbieter sind Claro und Altice. Eine Prepaid-SIM kostet laut Tourismusministerium unter 5 US-Dollar, du brauchst dafür den Reisepass und ein entsperrtes Handy.
- RoamingDie EU-Roaming-Regeln gelten hier nicht. Prüfe vorher die Preise deines Anbieters oder nutze eine lokale SIM oder eine Reise-eSIM.
Unterwegs im Land
Züge für Passagiere gibt es nicht. Zwischen den Städten fährst du mit dem Fernbus: Caribe Tours hat das größte Netz, Metro Tours bedient unter anderem Santo Domingo, Santiago, Puerto Plata und Sosúa, Expreso Bávaro fährt zwischen Santo Domingo und Punta Cana. Eine Fahrt kostet laut Tourismusministerium etwa 200 bis 500 RD$. Nimm eine Jacke mit – die Klimaanlage läuft auf Hochtouren.
- GuaguasMinibusse, günstig und langsam. Kleingeld bereithalten.
- TaxisAm besten über das Hotel bestellen und den Preis vor der Fahrt vereinbaren.
- Uberfährt in Santo Domingo, Santiago und Puerto Plata.
- MietwagenMindestalter meist 25, internationaler Führerschein empfohlen, Maut in Pesos bar bezahlen.
Wie du überhaupt ins Land kommst, steht unter Anreise. Wann es sich am meisten lohnt, zeigt die beste Reisezeit.












