Praktische Infos zur Dominikanischen Republik: Sicherheit, Geld, Strom

Die Dinge, die im Urlaub wirklich zählen: Wie sicher das Land ist, wie du bezahlst, welcher Stecker passt und wie du von A nach B kommst.

3 Min. LesezeitVon SerafinAktualisiert am 3. November 2026

Kurz gesagt

Die wichtigsten praktischen Infos zur Dominikanischen Republik: Das Land ist gut bereisbar, wenn du ein paar Regeln kennst – Wertsachen nicht zeigen, nachts nicht über Land fahren, kein Leitungswasser trinken. Bezahlt wird in Pesos oder mit Karte, in Restaurants sind 10 % Service und 18 % Steuer schon auf der Rechnung. Für deine Ladegeräte brauchst du einen Adapter für US-Stecker.

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13 Ratgeber
Inhalt: 5 Abschnitte
  1. Was du vor der Reise wissen solltest
  2. Sicherheit und Gesundheit
  3. Geld, Karten und Trinkgeld
  4. Strom, Stecker und Handy
  5. Unterwegs im Land

Auf einen Blick

Notruf
911 (Polizei, Rettung, Feuerwehr)
Währung
Dominikanischer Peso (DOP, RD$)
Strom
110–120 V, 60 Hz, Stecker Typ A/B
Leitungswasser
nicht trinken
Mobilfunk
Claro und Altice, Prepaid-SIM mit Reisepass
Größtes Risiko
Straßenverkehr

Was du vor der Reise wissen solltest

Die meisten Fragen vor einer Reise in die Dominikanische Republik drehen sich um drei Themen: Wie sicher ist es? Wie bezahle ich? Und wie komme ich vom Hotel zum Strand oder in die nächste Stadt? Auf dieser Seite findest du die Antworten kompakt, in den Ratgebern dann ausführlich.

Vorweg: Das Land ist kein Ort, vor dem du Angst haben musst. Es ist aber auch kein Europa mit Palmen. Wer weiß, wie die Dinge hier laufen, hat entspannteren Urlaub.

Sicherheit und Gesundheit

Das Auswärtige Amt beschreibt die Kriminalität als relativ hoch, auch in Touristengebieten. Typisch sind Diebstähle von Handys und Taschen durch Motorradfahrer. Das größte Risiko für Besucher ist aber der Straßenverkehr – das Land gehört zu den Staaten mit den meisten Verkehrstoten weltweit.

  • Handy und Schmuck nicht offen zeigen.
  • Nachts nicht über Land fahren.
  • Leitungswasser nicht trinken, Mückenschutz gegen Dengue nutzen.
  • Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport abschließen.

Alles zu Regionen, Betrugsmaschen, Hurrikansaison und Notrufnummern findest du im Ratgeber Wie sicher ist die Dominikanische Republik?

Geld, Karten und Trinkgeld

Die Landeswährung ist der Dominikanische Peso (RD$). Ende Oktober 2026 lag der Referenzkurs der Zentralbank bei rund 60,4–60,9 Pesos pro US-Dollar (Richtwert). Kreditkarten werden vielerorts akzeptiert, Geldautomaten gibt es an Flughäfen, in Malls und Supermärkten. In Touristenzonen kannst du oft auch in US-Dollar zahlen.

Auf Restaurantrechnungen stehen schon 10 % Servicegebühr und 18 % Steuer. Wie viel Trinkgeld trotzdem üblich ist und was Dinge vor Ort kosten, erklärt der Ratgeber Geld & Trinkgeld.

Strom, Stecker und Handy

  • Strom110 bis 120 Volt bei 60 Hertz, Steckdosen für US-Stecker (Typ A und B). Du brauchst einen Reiseadapter. Die meisten Handy- und Laptop-Ladegeräte vertragen 100 bis 240 Volt, nur reine 230-Volt-Geräte wie manche Föhne brauchen zusätzlich einen Spannungswandler.
  • StromausfälleAußerhalb der Resorts kommen Spannungsschwankungen und Ausfälle häufiger vor.
  • SIM-KarteDie großen Anbieter sind Claro und Altice. Eine Prepaid-SIM kostet laut Tourismusministerium unter 5 US-Dollar, du brauchst dafür den Reisepass und ein entsperrtes Handy.
  • RoamingDie EU-Roaming-Regeln gelten hier nicht. Prüfe vorher die Preise deines Anbieters oder nutze eine lokale SIM oder eine Reise-eSIM.

Unterwegs im Land

Züge für Passagiere gibt es nicht. Zwischen den Städten fährst du mit dem Fernbus: Caribe Tours hat das größte Netz, Metro Tours bedient unter anderem Santo Domingo, Santiago, Puerto Plata und Sosúa, Expreso Bávaro fährt zwischen Santo Domingo und Punta Cana. Eine Fahrt kostet laut Tourismusministerium etwa 200 bis 500 RD$. Nimm eine Jacke mit – die Klimaanlage läuft auf Hochtouren.

  • GuaguasMinibusse, günstig und langsam. Kleingeld bereithalten.
  • TaxisAm besten über das Hotel bestellen und den Preis vor der Fahrt vereinbaren.
  • Uberfährt in Santo Domingo, Santiago und Puerto Plata.
  • MietwagenMindestalter meist 25, internationaler Führerschein empfohlen, Maut in Pesos bar bezahlen.

Wie du überhaupt ins Land kommst, steht unter Anreise. Wann es sich am meisten lohnt, zeigt die beste Reisezeit.

Häufige Fragen

Welche Steckdosen gibt es in der Dominikanischen Republik?

US-Steckdosen vom Typ A und B mit 110 bis 120 Volt. Du brauchst einen Adapter, für reine 230-Volt-Geräte zusätzlich einen Spannungswandler.

Kann man in der Dominikanischen Republik Leitungswasser trinken?

Nein. Das Auswärtige Amt rät davon ab und empfiehlt, möglichst auch zum Zähneputzen Flaschenwasser zu nutzen.

Was ist die Notrufnummer in der Dominikanischen Republik?

Die 911 für Polizei, Rettung und Feuerwehr. Für Touristen gibt es außerdem die Touristenpolizei POLITUR mit einer Notfall-App, auch auf Deutsch.

Gibt es in der Dominikanischen Republik Uber?

Ja, in Santo Domingo, Santiago und Puerto Plata. In Santo Domingo holt Uber auch am Flughafen SDQ ab.

Welche Währung hat die Dominikanische Republik?

Den Dominikanischen Peso (DOP, Zeichen RD$). In Touristengebieten wird oft auch der US-Dollar angenommen.

Quellen und Stand der Informationen

Zuletzt geprüft: 3. November 2026. Gesetze, Gebühren und Flugpläne ändern sich – prüfe kritische Angaben vor deiner Reise oder Entscheidung bei der offiziellen Stelle.