Auf einen Blick
- Währung
- Dominikanischer Peso (DOP, RD$)
- Kurs US-Dollar
- ca. 60,4–60,9 RD$ (Zentralbank, 30.10.2026)
- Kurs Euro
- Richtwert rund 70 RD$ (Praxiswert, Stand Mai 2026)
- Restaurantrechnung
- +10 % Service +18 % ITBIS
- Trinkgeld Restaurant
- zusätzlich etwa 10 %
- Taxi
- kein Trinkgeld erwartet
- Bargeld-Einfuhr
- ab 10.000 US-Dollar anmelden
Die Währung: Dominikanischer Peso
Die Landeswährung ist der Dominikanische Peso, abgekürzt DOP, auf Preisschildern meist als RD$ geschrieben. Ein Peso hat 100 Centavos, die im Alltag aber kaum noch eine Rolle spielen.
Verwechslungsgefahr: Das Dollarzeichen „$“ steht im Land fast immer für Pesos. Wenn ein Preis in US-Dollar gemeint ist, steht meist US$ oder USD dabei. Frag im Zweifel nach – der Unterschied ist etwa Faktor 60.
Wechselkurs: So rechnest du um
Laut Referenzkurs der Zentralbank (BCRD) vom 30. Oktober 2026 lag der US-Dollar bei 60,42 RD$ (Ankauf) und 60,90 RD$ (Verkauf). Banken und Wechselstuben weichen davon etwas ab. Für den Euro gibt es keinen offiziellen Wert in meinen Quellen; Auswanderer rechneten im Mai 2026 mit rund 70 Pesos pro Euro (Praxiswert, Richtwert).
| Pesos | ca. US-Dollar | ca. Euro (Richtwert) |
|---|---|---|
| 100 RD$ | 1,65 US$ | 1,40 € |
| 500 RD$ | 8 US$ | 7 € |
| 1.000 RD$ | 16,50 US$ | 14 € |
| 5.000 RD$ | 82 US$ | 71 € |
Der Peso hat in den letzten Jahren gegenüber dem Dollar stetig etwas verloren, 2025 rund 3 %. Prüf den aktuellen Kurs kurz vor der Reise in einer Währungs-App.
Peso, Dollar oder Euro – womit zahlen?
- PesosMit Pesos zahlst du überall – im Colmado, im Bus, bei der Maut, an Straßenständen. Außerhalb der Touristenzonen geht es oft nur so.
- US-DollarIn Touristengebieten, bei Ausflügen und in vielen Hotels werden Preise oft in Dollar angegeben und Dollar angenommen. Das Wechselgeld bekommst du dann aber häufig in Pesos und zu einem schlechten Kurs.
- EuroIm Alltag kaum ein Zahlungsmittel. Euro kannst du aber gut in Banken und lizenzierten Wechselstuben tauschen. Bring am besten 50-Euro-Scheine mit – 200er und 500er nehmen manche Stellen nicht an.
Zahl wo möglich in Pesos. Preise in Pesos sind fast immer etwas günstiger als die „Touristenpreise“ in Dollar.
Niemals auf der Straße tauschen. Das Auswärtige Amt rät ausdrücklich davon ab, mehr dazu unter Sicherheit.
Kreditkarte und Geldautomaten
Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants, Supermärkten und Malls weithin akzeptiert. Kleine Läden, Guaguas und Strandverkäufer wollen dagegen Bargeld.
Geldautomaten (cajeros) findest du an Flughäfen, in Supermärkten, Malls und Resorts, unter anderem von Banco Popular, BHD, Banreservas und Scotiabank. Sie akzeptieren Kreditkarten und teilweise auch Girocard bzw. Maestro.
- Automaten in Innenräumennutzen, am besten tagsüber und an belebten Orten.
- Gebühren prüfenViele Automaten und deine Hausbank berechnen Gebühren. Eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühren spart Geld.
- In Pesos abrechnen lassenWenn Automat oder Kartenterminal anbieten, in Euro umzurechnen, lehne ab. Die Umrechnung vor Ort ist meist teurer.
- Zweite Kartegetrennt aufbewahren, falls eine gesperrt wird oder verloren geht.
Automatengebühren: was dich das Abheben kostet
Bei den Gebühren unterscheiden sich die Banken stark. Reisende, die 2026 länger im Land waren, berichten, dass viele Automaten 4–6 %, manche bis 7 % pro Abhebung verlangen. Dazu kommt bei vielen deutschen Hausbanken ein Fremdwährungsentgelt von 1–3 %. Bei Scotiabank konnten sie laut eigener Aussage gebührenfrei abheben – das kann sich aber jederzeit ändern.
- Lieber seltener und dafür größere Beträge abheben.
- Den Gebührenhinweis am Automaten lesen, bevor du bestätigst.
- Eine Reisekreditkarte ohne Fremdwährungsentgelt nutzen und zwei bis drei Karten getrennt aufbewahren.
- Wo möglich mit Karte zahlen und in Pesos abrechnen lassen.
Geld bei der Ankunft
Du musst kein Bargeld aus Europa mitbringen, ein kleiner Betrag für die ersten Stunden schadet aber nicht. An den großen Flughäfen findest du Geldautomaten, mit denen du direkt Pesos abheben kannst.
- Transfer schon bezahlt?Bei vielen Pauschalreisen ist er enthalten, dann brauchst du am ersten Abend kaum Bargeld.
- Taxi oder UberFür Uber zahlst du per App, das Flughafentaxi meist bar. Der Preis wird vorher vereinbart.
- MautWenn du mit dem Mietwagen losfährst, brauchst du Pesos in kleinen Scheinen für die Mautstationen.
- Wechselstuben am Flughafensind bequem, der Kurs ist aber oft schlechter als bei Banken in der Stadt.
Wie viel Bargeld brauchst du?
Eine feste Summe gibt es nicht, aber einige Anhaltspunkte helfen:
- Im All-inclusive-Resortvor allem kleine Scheine für Trinkgeld. Nordamerikanische Reisende berichten von durchschnittlich rund 21–53 US-Dollar pro Tag für eine Familie (2025) – für deutsche Gewohnheiten eher die obere Grenze.
- Bei RundreisenPesos für Maut (60–100 RD$ pro Station), Colmados, Guaguas, Parkplätze und Straßenstände.
- Für AusflügeViele Bootstouren und Strandanbieter rechnen in US-Dollar ab.
Für die ersten Tage ein kleines Polster in Pesos und ein paar kleine Dollarscheine, den Rest bei Bedarf am Automaten. So musst du nicht viel Bargeld am Körper tragen. Einen Kostenrahmen für die ganze Reise rechnest du mit dem Reisebudget-Rechner aus.
Warum auf der Rechnung 28 % mehr stehen
Viele Urlauber wundern sich beim ersten Restaurantbesuch: Die Rechnung ist deutlich höher als die Summe der Preise auf der Karte. Der Grund sind zwei Aufschläge, die gesetzlich vorgesehen sind:
- 18 % ITBISdie dominikanische Umsatzsteuer, vergleichbar mit der Mehrwertsteuer.
- 10 % Servicegebühr(propina legal) – eine gesetzliche Servicepauschale.
| Posten | Beispiel |
|---|---|
| Preise laut Karte | 1.000 RD$ |
| + 18 % ITBIS | 180 RD$ |
| + 10 % Service | 100 RD$ |
| Rechnung | 1.280 RD$ |
Manche Lokale weisen Preise schon inklusive aus, andere nicht. Ein Blick ins Kleingedruckte der Speisekarte hilft.
Trinkgeld: Wer bekommt wie viel?
Die gesetzliche Servicegebühr kommt nicht unbedingt vollständig bei deiner Bedienung an. Deshalb sind laut Tourismusministerium zusätzlich etwa 10 % direkt für die Bedienung üblich – am besten bar auf den Tisch.
| Situation | Üblich |
|---|---|
| Restaurant, Bar | etwa 10 % zusätzlich zur Servicegebühr |
| Taxi | kein Trinkgeld erwartet, Preis vorher vereinbaren |
| Zimmermädchen, Gepäckträger | kleine Beträge in Pesos oder Dollar |
| Guides bei Ausflügen | nach Leistung, bei guten Touren gern großzügig |
| All-inclusive-Resort | freiwillig, kleine Beträge an Bar und Buffet werden geschätzt |
Für Zimmermädchen, Gepäckträger und Guides gibt es keinen offiziellen Richtwert. Gib, was dir angemessen erscheint, und nimm dafür ein paar kleine Scheine mit. Viele Menschen im Tourismus verdienen wenig, Trinkgeld macht für sie einen echten Unterschied.
Trinkgeld im All-inclusive-Resort
Im Resort ist Trinkgeld freiwillig, wird aber gern gesehen. Aus der Praxis bewährt hat sich:
| Wer? | Praxis-Richtwert |
|---|---|
| Bar | lieber öfter kleine Beträge als einmal viel, z. B. ein kleiner Schein alle paar Drinks |
| Buffet-Service | wenige Dollar oder ein paar hundert Pesos pro Mahlzeit |
| À-la-carte-Restaurant | etwas mehr als am Buffet |
| Zimmerreinigung | täglich ein kleiner Betrag, weil das Personal wechselt |
| Kids Club | am Ende der Woche ein Betrag |
Personal nimmt Dollar und Pesos, Pesos sind meist lieber gesehen, weil kein Umtausch nötig ist. Euro-Münzen lassen sich nicht tauschen und sind deshalb kein gutes Trinkgeld. Mehr zum Resorturlaub: All-inclusive.
Was kostet was? Preisbeispiele
Die folgenden Werte sind Richtwerte aus Behördenseiten, Reiseführern und Berichten von Auswanderern (Stand 2026). Preise schwanken stark je nach Region – in Punta Cana zahlst du deutlich mehr als in Santiago.
| Was? | Richtwert |
|---|---|
| Fernbus zwischen Städten | ca. 200–500 RD$ |
| Fernbus Santiago – Santo Domingo | ca. 450 RD$ |
| Sammeltaxi (Concho) | ca. 25–50 RD$ |
| Metro Santo Domingo | 20 RD$ pro Fahrt (Karte 60 RD$) |
| Uber Flughafen SDQ – Zona Colonial | ca. 700–1.200 RD$ |
| Flughafentaxi SDQ – Zona Colonial | ca. 2.500–3.500 RD$ |
| Taxi Flughafen Puerto Plata – Cabarete | ca. 35 US$ |
| Mautstation | ca. 60–100 RD$ |
| Prepaid-SIM-Karte | unter 5 US$ |
| Essen gehen zu zweit (lokal, außerhalb der Touristenzentren) | ca. 15–20 € |
| Kinokarte | ca. 5 € |
| Benzin | ca. 1,20 € pro Liter (Mai 2026) |
| Waltour in Samaná | ca. 80–150 US$ |
Im Supermarkt sind lokale Produkte wie Avocados, Bananen, Reis und Eier günstig, Importware wie Nutella oder Cornflakes dagegen oft teurer als in Deutschland. Wer länger bleibt, findet mehr unter Lebenshaltungskosten.
Typische Geldfallen vermeiden
- StraßenwechslerSie locken mit besseren Kursen, am Ende fehlt Geld oder es sind Falschscheine dabei. Tausche nur bei Banken, Hotels und lizenzierten Wechselstuben.
- Unklare Währung„Das kostet 50“ kann 50 Pesos oder 50 Dollar heißen. Frag immer nach.
- Fake-E-Ticket-SeitenDas Einreiseformular ist kostenlos. Wer dafür Geld verlangt, ist ein Drittanbieter.
- „Bargeldstrafen“ bei PolizeikontrollenAuf einem schriftlichen Strafzettel bestehen, bezahlt wird gegebenenfalls bei der Bank.
- Geldautomaten an dunklen EckenLieber den Automaten im Supermarkt oder in der Mall nutzen.
- Taxipreis erst am Ziel klärenImmer vor der Fahrt vereinbaren.
Meine Geld-Tipps für die Reise
- Kleine Scheinein Pesos für Maut, Trinkgeld und Straßenstände dabeihaben.
- Bargeld aufteileneinen kleinen Betrag griffbereit, den Rest im Hotelsafe.
- Bei Ausflügen und Bootsfahrtenden Preis vorher klar vereinbaren – in Pesos oder Dollar und pro Person oder pro Boot.
- Bargeld über 10.000 US-Dollarmusst du bei der Einreise anmelden, siehe Einreise & E-Ticket.
- AusreisegebührDie 20 US-Dollar sind schon im Flugpreis enthalten, du musst am Flughafen nichts extra zahlen.
Allgemeine Tipps zu Strom, Handy und Unterwegssein findest du unter Praktisches.






